Martin Geck, Mitglied der Koop

Hi Martin, danke, dass du uns heute Einblicke in die Lebensmittelkooperative im Werkhaus gibst! Wie würdest du die Koop in einem Satz beschreiben?
Die Koop ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gesund und ökologisch ernähren wollen und dabei viel darüber lernen, wie eine Gruppe funktionieren kann.

Kannst du uns kurz einen Überblick über den Alltag eines Koop Mitglieds geben?
Das ist nicht einfach, denn wir funktionieren wie ein Ameisenhaufen. Es gibt Leute, die bestellen Waren, andere Tragen die Waren hoch, wieder andere sortieren die Waren ein, einer kümmert sich um das Leergut, andere um die Abrechnung. Und das ist noch nicht alles! Keiner hat den vollen Überblick. Die Last verteilt sich auf viele Schultern.

Wie kam es dazu, dass du Mitglied der Koop wurdest?
Eine Freundin, die damals Mitglied in der Koop war, hatte uns davon erzählt. Meine Frau und ich haben uns die Koop dann mal angesehen. Ich glaube der Geruch des Lagerraums hat uns betört, und die Stimmung der 80er Jahre, die noch durch das Werkhaus schwebt.

Für wen ist die Koop geeignet?
Für alle, die etwas Zeit mitbringen und verantwortlich mit den Waren und der Gruppe umgehen. Wer keine Zeit hat, für den ist der Bioladen oder der ÖkoEsel, ein Mitgliederladen nicht weit von uns, besser geeignet. Denn wer in der Koop Mitglied sein will, muss auch mithelfen und seinen Pflichten nachkommen. Sonst funktioniert der Laden nicht. Jedes Mitglied muss pro Monat ca. 4 Stunden arbeiten.

Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit in der Koop?
Ich trage gerne die Waren hoch. Unser Lager ist im 1. Stock. Die vielen Obst- und Gemüsekisten erinnern mich an meine Zeit als Pfadfinder. Wir haben damals kistenweise Obst auf dem Markt eingekauft und für eine große Gruppe gekocht.

Lieber Martin, vielen Dank für das Gespräch!

 

 

 

 

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